Mord in der Distel-Bar

Der Kriminalroman erschien in der DDR 1968 unter dem Titel "Der letzte Gast", 2011 erfolgte die neue Herausgabe mit dem jetzigen Titel "Mord in der Distel-Bar". Der Krimi er auf einem tatsächlichen Mordfall , der sich 1964 in Weimar abgespielt hat. In der Gartenanlage "Rosenhafen" - diese Gartenanlage mit der "Distel-Bar" (realer Name) befand sich im westlichen Teil der Stadt in der Nähe der Röhrstrasse, man nannte das Areal seinerzeit "Paradies" - wurde in einer Sommernacht Hilde Reichelt in der zwielichtigen "Distel-Bar" in der Küche mit einem Hirschfänger brutal ermordet. Das Ehepaar Reichelt hatte die Lokalität selbst aufgebaut, die ein Treffpunkt für Leute war, die wenig Wert darauf legten, mit ihrer jeweiligen Begleitung gesehen zu werden. Hauptmann Jochen Seibt, der Leiter der Einsatzgruppe, und seine Kollegen von der Mordkommission gehen zunächst von einer Beziehungstat aus und so gerät der Ehemann Anton Reichelt schnell unter Verdacht. Fingerabdrücke auf der Tatwaffe weisen ebenfalls auf den Ehegatten hin. Dazu hatte er eine Geliebte und wollte sich von seiner Frau trennen - ein klassisches Mordmotiv! Schließlich legt Reichelt sogar ein Geständnis ab. Doch das Verbrechen deutet für Hauptmann Seibt ehe auf die Tat eines Geisteskranken hin, daher verfolgt er noch eine zweite Spur. Plötzlich bekommt der Tathergang jedoch eine überraschende Wendung. Jetzt ist bei den Ermittlungen Eile geboten, denn ein Psychopath läuft frei herum und könnte jederzeit wieder zuschlagen. Zu allem Überfluss ist Reichelt aus der Untersuchungshaft entwischt und versucht, auf eigene Faust seine Unschuld zu beweisen.

Handlungsorte

»Heimat entdeckt man erst in der Fremde.«
Siegfried Lenz

Buchdetails

Handlungsorte
Weimar
Buchdaten
Titel: Mord in der Distel-Bar
Kategorie: Krimi / Thriller von 2011
LeserIn: Günter H.
Eingabe: 11.05.2015


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