Puschkinkult in weißen Nächten

St. Petersburg gilt als Venedig des Nordens. Mit seinen jadegrünen und kaisergelben Palästen bietet die Stadt eine prächtige Kulisse, die ihre Bewohner auf ganz eigene, improvisierte und absonderliche, manchmal aber auch sehr stilvolle und würdige Weise mit Leben füllen. Die Autorin ist der Lebensart der Petersburger nachgegangen, in der sich die turbulente Geschichte der Stadt in den letzten dreihundert Jahren spiegelt - ihre Auslöschungen, Wechsel und Wiederbelebungen. Sie plaudert mit Dmitrij Andrejewitsch Dostojewskij bei Tee und bitterem Moosbeeren-Gebäck über seinen bedeutenden Urgroßvater, spricht mit dem Direktor der Eremitage über weltweite Expansionspläne und mit einem ehemaligen Feuerwehrmann über seine Datscha, durch deren Erträge er die ganze Familie ernährt. Und sie wird von Mücken zerstochen, als sie dem Geheimnis der sich über der Newa öffnenden Brücken auf den Grund gehen will und deshalb bei den Angestellten in der Schlossbrücke vorbeischaut - die oft nicht nur wegen ihrer illegalen Sauna ins Schwitzen kommen. Ein Blick in die Seele der widerspruchsvollen Zarenstadt ....

Handlungsorte

»Liebe ist fatal. Es sei denn, es ist die Liebe zu einer Landschaft.«
T.H. White

Buchdetails

Handlungsorte
St. Petersburg (Leningrad)
Buchdaten
Titel: Puschkinkult in weißen Nächten
Untertitel: St. Petersburger Seelensprünge
Kategorie: Reisebericht von 2003
LeserIn: Günter H.
Eingabe: 13.08.2015


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