Paracelsus und der Garten der Lüste

Der Arzt und Philosoph Theophrastus Bombastus von Hohenheim, genannt Paracelsus, sowie der niederländische Maler Hieronymus Bosch sind Zeitgenossen des sechzehnten Jahrhunderts. Nichts deutet darauf hin, dass sie einander je begegnet sind, dennoch begegnen wir ihnen in diesem Roman: Leben und Wirken des Arztes werden zu den erstaunlichen Bildern des Malers in Beziehung gesetzt. Zwei Jahre lang treffen wir Paracelsus in der Stadt Basel unter Literaten, Theologen und Ärzten, unter der Masse des Volkes, das bei dem durch ungewöhnliche Heilmethoden schnell berühmt gewordenen Stadtarzt Zuflucht und Hilfe sucht. Der Geist des Fortschritts wird konfrontiert mit der Orthodoxie mittelalterlicher Denkgewohnheiten. Er scheint zu unterliegen, denn Theophrastus - belauert und beargwöhnt - muss fliehen, doch der Leser begreift, dass revolutionierende Ideen verfolgt, aber nicht besiegt werden können. (Text dem Bucheinband entnommen)

Handlungsorte

»Man vertraut einer Landschaft wie einem Freund.«
Thomas Hettche

Buchdetails

Handlungsorte
Basel, Einsiedeln, Schwaz, Zürich, Straßburg, Villach
Buchdaten
Titel: Paracelsus und der Garten der Lüste
Kategorie: Historischer Roman von 1972
LeserIn: Günter H.
Eingabe: 23.11.2015


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