Levins Mühle: 34 Sätze über meinen Großvater
Der Roman ist angesiedelt im Westpreußen von 1874, im Kaiserreich, in einem kleinen Dorf nicht weit von Thorn. Erzählt wird uns von der sehr besonderen Landschaft, von den Wiesen, den Wäldern und den Flüssen; von den Tieren dort, den Pferden, den Schweinen und den Vögeln, die allein in unzähligen Arten vorkommen, seien es zarte Schwalben oder fette Gänse. Und erzählt wird von den Menschen. Da sind die katholischen Polen, Juden, Zigeuner mit Geige, Vaganten, Kossäten, und natürlich die Deutschen, Baptisten, Adventisten, Methodisten. Ein lebhaftes Durcheinander. Die Geschichte, um die es geht, ist einfach: Der Großvater des Erzählers, Mühlenbesitzer und Deutscher, hat das Wasser gestaut und dann die Mühle seines Konkurrenten, des Juden Levin, weggespült. Und weil sich der Levin das nicht gefallen lassen will, klagt er vor Gericht in der Stadt. In gemütlichem Tonfall erfahren wir diese spannungsgeladene Geschichte.Handlungsorte
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