Ein Leben mehr

Die Autorin lebt selbst in einem "10-Seelen-Ort" im kanadischen Wald. Drei alte Männer haben sich aus sehr verschiedenen Gründen in die Wildnis zurückgezogen. Alter, Tod, Selbstbestimmung und die späte Liebe sind die großen Themen. Schön, wie liebevoll und poetisch sie intime Szenen zwischen alten Menschen beschreibt, Sexualität einfach auch in ein "altes" Leben gehört. Manchmal beschlich mich beim lesen der Eindruck, es gibt ein bißchen zuviel skurile Figuren, ein bißchen viel Kino.

Handlungsorte

»Lesen heißt, wandern gehen in ferne Welten.«
Jean Paul

Buchdetails

Handlungsorte
Kanada (allg.), Toronto
Buchdaten
Titel: Ein Leben mehr
Kategorie: Roman / Erzählung von 2015
LeserIn: kaetheg
Eingabe: 27.02.2016
Kurzbeschreibung

Dies ist die Geschichte von drei alten Männern, die sich in die nordkanadischen Wälder zurückgezogen haben. Von drei Männern, die die Freiheit lieben. Eines Tages aber ist es mit ihrer Einsiedelei vorbei. Zuerst stößt eine Fotografin zu ihnen, sie sucht nach einem der letzten Überlebenden der Großen Brände, einem gewissen Boychuck. Kurze Zeit später taucht Marie-Desneiges auf, eine eigensinnige, zierliche Dame von achtzig Jahren. Die Frauen bleiben. Und während sie dem Rätsel um Boychucks Überleben nachgehen, entsteht etwas unter diesen Menschen, das niemand für möglich gehalten hätte.
Ein Leben mehr ist ein wundersam beseelter und berührender Roman, eine leidenschaftliche Hommage an die Liebe, die Freiheit und die Natur. Ein Roman wie das Leben selbst: traurig und schön.



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