Die Gerechten

Camus greift in diesem Stück einen historischen Stoff auf - das 1905 von russischen Anarchisten verübte Attentat auf den Großfürsten Sergej -, um Sinn und Konsequenzen des "gerechten Mordes" am Verhalten einiger Revolutionäre - vier Männer und eine Frau - zu untersuchen. Auch die radikale revolutionäre Tat ist nur in den Grenzen menschlichen Handelns zu rechtfertigen. Die Täter müssen ihren eigenen Tod akzeptieren, wenn sie diese Grenzen überschreiten und für ein Ideal zu Mördern werden.

Handlungsorte

»Bücher haben die Macht, einen ganz gewöhnlichen Ort mit der Aura des Besonderen zu umgeben.«
Paul Theroux

Buchdetails

Handlungsorte
Moskau
Buchdaten
Titel: Die Gerechten
AutorIn: Camus, Albert
Kategorie: Sonstiges von 1949
LeserIn: Faun
Eingabe: 20.03.2016
Kurzbeschreibung
91 Min.
Audio CD
Den Gewissenskonflikt der eigenen Résistance-Tätigkeit überträgt Camus auf eine Episode der russischen Geschichte: 1905 wird der Großfürst Sergius durch eine Anarchistengruppe ermordet. Das Stück fragt nach der Rechtfertigung des politischen Mordes, der zum einzigen Mittel gegen das Töten wird.


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