Das Wäldchen 125

In seiner "Chronik aus den Grabenkämpfen 1918" (so lautet der Untertitel) beschreibt Jünger seine Erlebnisse im Kampf um ein Wäldchen während des 1. Weltkrieges im Sommer 1918 in einer klaren Sprache eindringlich und plastisch. "Hinter uns im Osten, liegt die Heimat, deren Wille zum Leben in umserem Willen zum Sterben verkörpert ist, und vor uns im flackernden Scheine, dort, wohin die Rohre unserer Geschütze zeigen, liegt der Feind."

Handlungsorte

»Die weitesten Reisen unternimmt
man mit dem Kopf.«

Joseph Conrad

Buchdetails

Handlungsorte
Puisieux-au-Mont, Achiet-le-Grand, Sapignies
Buchdaten
Titel: Das Wäldchen 125
Kategorie: Erinnerungen / Tagebuch von 1925
LeserIn: Faun
Eingabe: 31.08.2017
Kurzbeschreibung
Buch mit Leinen-Einband
Der Eröffnungsband der "Sämtlichen Werke" enthält die Erstfassung seines Debüts "In Stahlgewittern" (1920), "Das Wäldchen 125" (1925), welches Jünger als "Chronik aus den Grabenkämpfen 1918" bezeichnet, der "Ausschnitt aus einer großen Schlacht" mit dem heroisierenden Titel "Feuer und Blut" (ebenfalls aus dem Jahre 1925) und zuletzt eine kurze Skizze, in welcher er sich Jünger zwanzig Jahre später an den "Kriegsausbruch 1914" (1934) erinnert.
Trotz einer literarischen Stilisierung bewahren die Schriften dabei die unmittelbare Einfachheit, die auch Jüngers Kriegstagebuch zu eigen ist, während der Autor etwa in seinem Werk "Der Kampf als inneres Erlebnis" (Sämtliche Werke, Band 7) die Fronterlebnisse stärker reflektierend wie systematisch zu erfassen sucht.


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