Ruby Martinson

„Mein Cousin Ruby Martinson ist einer der schlimmsten Verbrecher, die mir je begegnet sind. Er ist eine wahre Geißel der Gesellschaft … eines der größten Verbrechergehirne unserer Zeit. … Kein Verbrechen ist zu schrecklich, als daß er sich‘s nicht ausmalen würde, doch das ist so ziemlich alles, was er tut. Ausmalen, meine ich. Er hat nie wirklich ein Verbrechen begangen, von dem ich wüßte…“ Denn Ruby Martinson ist nur ein einfacher Buchhalter und wäre gerne der größte Verbrecher der Welt. Er denkt sich dauernd neue Verbrechen aus und verwickelt stets seinen Cousin Joey in die Ausführung. Doch sie haben nicht nur keinen Erfolg, sondern stecken mehr Geld in die Vorbereitung, als sie jemals wieder einnehmen können, und schrammen dabei (fast) immer nur haarscharf an der Entdeckung durch die Polizei vorbei. - Slesar veröffentlichte diese 14 mit viel Humor geschriebenen Geschichten von 1957 bis 1968 in Alfred Hitchcocks Mystery Magazine. 1979 produzie rte die ARD eine darauf basierende Vorabendserie mit dem Titel „Parole Chicago“, die um 1930 in Berlin spielt. Im Mittelpunkt stehen die beiden Möchtegern-Ganoven Harry (Gottfried Vollmer), Lehrling bei einem Steuerberater, und sein Cousin, der etwas naive Ede (Christoph Waltz), Laufbursche für ein Bekleidungsgeschäft. Das Buch ist leider nur noch antiquarisch erhältlich.

Handlungsorte

»Heimat entdeckt man erst in der Fremde.«
Siegfried Lenz

Buchdetails

Handlungsorte
New York
Buchdaten
Titel: Ruby Martinson
Untertitel: Geschichten vom größten erfolglosen Verbrecher der Welt
AutorIn: Slesar, Henry
Kategorie: Krimi / Thriller von 1976
LeserIn: Faun
Eingabe: 15.02.2023


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