Die Eroberung der Maschinen

Franz Jung (1888-1963) behandelt in diesem Roman die mitteldeutschen Märzkämpfe des Jahres 1921, eine bewaffnete Arbeiterrevolte rund um Halle und Leuna, an der Jung an der Seite des Kommunisten Max Hölz selbst teilgenommen hat. Nachdem die Reichswehr den Aufstand niedergeschlagen hatte, versuchte er im Mai des Jahres zusammen mit seiner späteren Frau Cläre nach Großbritannien zu fliehen, wurde jedoch in den Niederlanden inhaftiert und von dort in die Sowjetunion ausgewiesen. Das Buch, noch im gleichen Jahr im Gefängnis geschrieben, ist weniger ein Roman, sondern mehr eine Modellanalyse und ein Resümee der revolutionären Bestrebungen, eine Sammlung gemeinverständlicher theoretischer Abhandlungen zur Anatomie derer sozialen und vor allem ökonomischen Ursachen der revolutionären Bestrebungen. „Die Eroberung der Maschinen ist Zeitroman und utopischer Entwurf zugleich.“ (Klappentext)

Handlungsorte

»Die längsten Reisen fangen an,
wenn es auf den Straßen dunkel wird.«

Jörg Fauser

Buchdetails

Handlungsorte
Sachsen-Anhalt (allg.)
Buchdaten
Titel: Die Eroberung der Maschinen
AutorIn: Jung, Franz
Kategorie: Roman / Erzählung von 1923
LeserIn: Faun
Eingabe: 21.05.2023


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