Fremde Mächte

Dieser Roman ist der vierte Teil des fünfbändigen Hauptwerks „Die Autobiographie des Giuliano di Sansevero“ des Autors Andrea Giovene (1904–1995), der während des Zweiten Weltkriegs spielt. Der Idealist Giuliano lehnt die Rolle Italiens im Krieg, den die Italiener seiner Ansicht nach nicht führen wollten, zwar strikt ab, als Hauptmann in der italienischen Armee erfüllt er aber seine auferlegten Pflichten im Rahmen völlig absurder Einsätze, zunächst im besetzten Frankreich, später in Griechenland, wo er nach Italiens Waffenstillstand mit den Alliierten im Herbst 1943 gefangengenommen und ins Deutsche Reich deportiert wird. Eindrücklich und voller Menschlichkeit schildert Giuliano Kriegsverletzungen, Krankheiten, Gefangenschaft und Zwangsarbeit in Norddeutschland und die Hölle des Kriegsendes vor Berlin. Das Buch „ist nicht nur die berührende Schilderung eines Kampfes um die eigenen Werte in finsteren Zeiten, sondern zugleich ein seltenes Zeugnis des weitgehend unbekannten Schicksals der italienischen »Militärinternierten« in Deutschland.“ (Galiani Verlag)

Handlungsorte

»Heimat entdeckt man erst in der Fremde.«
Siegfried Lenz

Buchdetails

Handlungsorte
Neapel, Reims, Durance (Fluss), Reggio Emilia (allg.), Crostolo (Fluss), Albinea, Griechenland (allg.), Arkadien (allg.), Megara, Meligalas, Derveni, Tripoli, Lwiw (Lemberg), Wietzendorf, Niedersachsen (allg.), Uelzen, Brandenburg an der Havel, Wittenberge, Rathenow an der Havel, Berlin, Elbe (Fluss), Garmisch-Partenkirchen
Buchdaten
Titel: Fremde Mächte
Kategorie: Roman / Erzählung von 1969
LeserIn: Faun
Eingabe: 27.11.2023


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