Auf eigenen Wegen

Die Dichterin Marina Zwetajewa, 1892 in Moskau geboren, ging 1922 in die Emigration, lebte in Berlin, Paris und Prag und kehrte 1939 in die Sowjetunion zurück. 1941 nahm sie sich in Jelabuga das Leben. „Auf eigenen Wegen“ enthält insbesondere ihre Tagebuchaufzeichnungen aus den Moskauer Revolutions- und Bürgerkriegsjahren (1917-1920). Um zusätzliche Lebensmittelrationen für sich und ihre Kinder zu bekommen, nimmt sie 1918 eine Stelle im Volkskommissariat für Nationalitäten an, wo sie Zeitungsmeldungen über die Siege der Roten Armee archivieren muss. Während der Arbeit notiert sie ironische Betrachtungen zu dieser aus ihrer Sicht völlig absurden Beschäftigung, Straßenszenen, Begegnungen und das ewige Schlangestehen.

Handlungsorte

»Landschaft wird erst schön, wenn
Dichter sie beschreiben.«

Marcel Reich-Ranicki

Buchdetails

Handlungsorte
Russland (allg.), Moskau, Freiburg im Breisgau, Usman, Koktebel, Dresden
Buchdaten
Titel: Auf eigenen Wegen
Kategorie: Erinnerungen / Tagebuch von 1934
LeserIn: Faun
Eingabe: 10.02.2024


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