Neuromancer

William Gibsons Debütroman „Neuromancer“ ist der erste Band einer Trilogie, die auch unter dem Namen Sprawl Series bekannt ist („Count Zero“ und „Mona Lisa Overdrive“ sind die folgenden Bände). Damit soll Gibson angeblich die Science Fiction revolutioniert haben. Jedenfalls erhielt er dafür die drei US-amerikanischen Preise Hugo Award, Philip K. Dick Award und Nebula Award sowie den japanischen Seiun Award und den australischen Ditmar Award, also die wichtigsten Preise des Genres. Gibson führte damit bereits 1984 die Begriffe „Matrix“ und „Cyberspace“ in die Science Fiction-Literatur ein, Hacker und künstliche Intelligenz spielen in der Trilogie schon eine wichtige Rolle. Also Kult in jeder Hinsicht…, aber: „Die Computerhacker waren enttäuscht, als sich bald erwies, daß ihr Kultautor überhaupt keine Ahnung von Technik besaß: Gibson hatte das ganze Cyber-Zeug … nur aus Computerzeitschriften und Besuchen in Spielhallen.“ (DER SPIEGEL, 1994) Und so wird man auch gerne auf die beiden anderen Teile der Trilogie verzichten, wenn man sich literarisch enttäuscht durch das konfuse Cyber-Gewimmel des ersten Teils gequält hat.

Handlungsorte

»Man vertraut einer Landschaft wie einem Freund.«
Thomas Hettche

Buchdetails

Handlungsorte
Japan (allg.), Istanbul (Konstantinopel, Byzanz), New York, Baltimore, Paris, Chiba
Buchdaten
Titel: Neuromancer
Kategorie: Science Fiction von 1984
LeserIn: Faun
Eingabe: 10.01.2026


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