Lerche

Der Roman „Lerche" spielt an wenigen Septembertagen des Jahres 1899 in einem ungarischen Provinzkaff namens Sárszeg (für das wahrscheinlich Kosztolanyis Heimatort Subotica Vorbild war). Lerche, eine nicht mehr ganz junge Frau, die ihren Eltern, beide Ende 50, den Haushalt führt, wird zur Erholung zu einem Verwandten aufs Land geschickt. Kaum ist sie weg, brechen die Eltern aus ihrem eher biederen Alltag aus, indem sie in einem Restaurant essen und sich zu einem Opernbesuch überreden lassen. Der Vater, Archivar und Heraldiker, beginnt wieder, Karten zu spielen, betrinkt sich und kommt erst spät in der Nacht nach Hause... - „Kosztolanyis sicherer Blick für das wesentliche, aussagekräftige Detail, seine Kompositionskunst und die knappe, präzise, sehr farbige Darstellung lassen seine kritische Spiegelung des ungarischen Kleinbürgertums zu einem Werk der Weltliteratur werden." (reclam Verlag)

Handlungsorte

»Bücher haben die Macht, einen ganz gewöhnlichen Ort mit der Aura des Besonderen zu umgeben.«
Paul Theroux

Buchdetails

Handlungsorte
Ungarn (allg.), Subotica, Kamenica (Tarkö)
Buchdaten
Titel: Lerche
Kategorie: Roman / Erzählung von 1924
LeserIn: Faun
Eingabe: 27.02.2026


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