Die Herren Golowlew
Michail Saltykow (1826-1889) entstammte dem alten russischen Adel, wurde am Moskauer Adelsinstitut ausgebildet, war Beamter im Petersburger Kriegsministerium, lebte wegen seiner Begeisterung für revolutionäre Ideen zeitweise in der Verbannung, bevor er wieder in den Staatsdienst zurückkehrte. Unter dem Pseudonym Schtschedrin verfasste er mehrere satirische und zeitkritische Romane, von denen „Die Herren Golowlew“ als „das düsterste Buch in der russischen Literatur“ (Dimitri Mirski) gilt. Der Roman spielt vor und nach der Leibeigenschaft (1861) und behandelt das Schicksal einer Familie von Gutsbesitzern: „Mehrere Generationen hindurch zeigten sich drei Charaktereigenschaften, die für die Geschichte dieser Familie typisch waren: Müßiggang, Mangel an Fähigkeiten für irgendeinen Beruf und Trunksucht. Die ersten Eigenschaften hatten müßiges Geschwätz, Gedankenleere und Gefühlsarmut zur Folge, die letzte war das Ergebnis ihres Versagens.“ So das Fazit des Autors gegen Ende des gelungenen Buches, das jedoch in seiner literarischen Qualität nicht an Gogols „Tote Seelen“ heranreicht.Handlungsorte
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