Ein Tag im Sommer

In Carrs erstem Roman, „A Day in Summer“, kommt ein Fremder an einem frühsommerlichen Mai-Hitzetag mit dem Zug in das (fiktive) ländliche Kaff Great Minden, wo der Jahrmarkt stattfindet, bewaffnet mit einem Revolver… Dort trifft er unvermutet auf zwei ehemalige Kriegskameraden, der eine liegt im Sterben, der andere sitzt wegen einer Kriegsverletzung im Rollstuhl, ein völlig verbitterter Verfasser anonymer Schreiben, u.a. an den Pfarrer der Gemeinde, der von seiner attraktiven und lebenslustigen Frau mit einem Lehrer betrogen wird, der wiederum seine Freundin, eine Friseurin mit Minderwertigkeitskomplexen, hintergeht und vom Schuldienst frustriert ist, nicht zuletzt wegen der sadistischen Schuldirektorin, die ihn mobbt und Schüler züchtigt, usw. usw., also ein ganz normales englisches Kleinstadtleben wird beschrieben. Am Ende des Tages gibt es zwei Tote, aber anders als gedacht… - Ein großartiger, hochspannender und intensiver Roman eines unterschätzten Könners.

Handlungsorte

»Bücher haben die Macht, einen ganz gewöhnlichen Ort mit der Aura des Besonderen zu umgeben.«
Paul Theroux

Buchdetails

Handlungsorte
North Yorkshire
Buchdaten
Titel: Ein Tag im Sommer
AutorIn: Carr, J.L.
Kategorie: Roman / Erzählung von 1964
LeserIn: Faun
Eingabe: 09.03.2026


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