Vater Sergius
Die Erzählung „Vater Sergius“ entstand 1890 und wurde 1911 postum veröffentlicht. St. Petersburg in den 1840er Jahren: Fürst Stepan Kasatskij, Kommandeur der Leibeskadron des Kürassierregiments, in Erwartung einer glänzenden Karriere, reicht einen Monat vor der Hochzeit mit einem reizenden Hoffräulein seinen Abschied ein und geht als Mönch in ein Kloster, nachdem er erfahren hat, dass seine Braut die Mätresse des Zaren war. Nach einigen Jahren im Kloster begibt er sich in eine Einsiedelei, um endgültig allen menschlichen Versuchungen entsagen zu können. Als er angeblich einen Jungen heilt, gelangt er zu Berühmtheit, weil immer mehr Menschen aus Neugier und um sich heilen zu lassen in seine Einsiedelei kommen, was ihn aber daran hindert, ein wahrhaft gottgefälliges Leben zu führen. Daher flüchtet er inkognito zum Haus einer Jugendfreundin aus Kindertagen, wo er Unterschlupf findet. Doch auch dort kann er nicht in Ruhe zu sich selbst finden, sondern begegnet dem Teufel in Gestalt einer jungen Frau…Handlungsorte
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