Die doppelte Nacht
Im Winter des Jahres 1958 reist Carlo Levi nach Deutschland, v.a. um Lesungen abzuhalten und mit seinem deutschen Verlag zu sprechen. In einer reichhaltigen, oftmals poetischen Sprache berichtet er von seinen Erlebnissen und Beobachtungen. Einen großen Teil des Berichts nehmen seine Streifzüge durch die beiden Teile Berlins ein. Unter der Oberfläche des Wirtschaftswunders sieht Levi ein düsteres Erbe: „Alle haben ein Lächeln auf den Lippen, aber es gibt hier nur Hass. … Diese Einöde geschäftiger, arbeitsamer, pedantischer, ausdauernder Menschen … in einem Land, das ohne Seele oder Wurzeln wieder aufgebaut wurde, … ein finsteres Schweigen … ein leeres Herz.“Handlungsorte
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