Cat Person

Kristen Roupenian (geboren 1982 in Plymouth, Massachusetts) promovierte 2014 in Englischer Literatur in Harvard. Ihre Dissertation behandelt postkoloniale und transnationale afrikanische Literatur am Beispiel eines literarischen Magazins aus Kenia. Im April 2017 schloss sie ein Studium im Creative-Writing-Programm der University of Michigan ab. Ihre Erzählung „Cat Person“, die am 4. Dezember 2017 im „New Yorker“ veröffentlicht wurde, ging viral im Internet (im Zuge der MeToo-Bewegung), war Gegenstand wochenlanger Debatten und gilt als eine der meistgelesenen Geschichten aller Zeiten, eine HBO-Verfilmung folgte im Jahr 2023. Darin erzählt eine junge Studentin von einer kurzen Beziehung zu einem fast vierzehn Jahre älteren Mann (der sich im Internet als „Cat Person“, Katzentyp, bezeichnet, obwohl er gar keine Katzen besitzt), die in – aus ihrer Sicht – ziemlich schlechten Sex endet. Der geghostete Mann ist daraufhin beleidigt und nennt sie in einer Textnachricht Hure („whore“, das letzte Wort der Geschichte). Das Buch enthält insgesamt zwölf Geschichten von sehr unterschiedlicher Qualität und Originalität. „Cat Person“ ist eher eine der schwächeren Erzählungen, aber etwa ein Drittel der Geschichten sind gelungen, wie z.B. „Sardinen“, worin ein Kindergeburtstag auf etwas unheimliche Weise aus dem Ruder läuft, oder „Beißerin“, über ein bissiges Mädchen bzw. eine bissige Frau.

Handlungsorte

»Lesen heißt, wandern gehen in ferne Welten.«
Jean Paul

Buchdetails

Handlungsorte
New York, Santa Rosa, Butula, Baltimore, Trenton, San Francisco, Los Angeles
Buchdaten
Titel: Cat Person
Kategorie: Roman / Erzählung von 2019
LeserIn: Faun
Eingabe: 27.07.2026


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