Das Wettfasten von Heimligen

"... Im Roman Das Wettfasten von Heimligen schildert er einen jungen Mann, der des Dichters eigene Züge trägt, und schweigsam, wie er ist, nur im Gespräch mit Gleichgesinnten auftaut: Hatte er jedoch einmal einen ähnlich gestimmten Menschen an seiner Seite [...], dann machten sich seine Gedanken stürmisch Luft, und nachdem sich die Schleuse einmal geöffnet, ergab es sich, dass der Strom reich war. Das war nicht Kunst und Kunstgeschwätz, Namen zu Begriffen und Ruhm zu Regeln zungendreschend und mit dem papierenen Leiterwagen über die Jahrhunderte kutschierend, um links und rechts Marken anzuheften; das waren ureigene, funkelnde Gedankenbilder, erzeugt aus Herz und Heimat, ernährt mit dem Heuduft der Wiesen, und alles aufgespeichert aus der frühesten Kindheit. Davon hatte der Wind manches verweht, und manches hatten die Gewitter frisch hinzugetragen; das lag nun in Haufen durcheinander, ohne Ordnung, aber leuchtend, ein Schatz von geistigen Körnern, mit einer Kruste von Gemüt kandiert. ..." http://www.deutschesfachbuch.de/info/detail.php?isbn=3796519199?=1&word=&PHPSESSID=spda978aee6610634cb91

Handlungsorte

»Reisen ist die harmlosere Form der Utopie.«
Wolfgang Büscher

Buchdetails

Handlungsorte
Schweiz (allg.)
Buchdaten
Titel: Das Wettfasten von Heimligen
Kategorie: Roman / Erzählung von 1890
Eingabe: 02.08.2007


Dieses Buch wurde 1292 mal aufgerufen.
» zurück zur Ergebnisliste