Abendland

Was für eine Erzählkunst! Ein Mosaik verschiedener Orte und Geschichten: von der Jazzära in New York über die heilige Edith Stein und die Entwicklung der Atombombe. Alles wird am Sterbebett des greisen Mathematikers Carl Jacob Candoris in dem Ort Lans bei Innsbruck erzählt.

Handlungsorte

»Lesen heißt, wandern gehen in ferne Welten.«
Jean Paul

Buchdetails

Handlungsorte
New York, Wien, Innsbruck, Frankfurt am Main, Lans, Lissabon, Moskau, São Paulo, North Dakota (State), Namibia (allg.), Göttingen
Buchdaten
Titel: Abendland
Kategorie: Roman / Erzählung von 2007
LeserIn: Nommel, Jens
Eingabe: 09.08.2010
Kurzbeschreibung
Carl Jacob Candoris - Mathematiker, Weltbürger, Dandy und Jazz-Fan - ist fünfundneunzig, als er seine Lebensbeichte ablegt. Aufschreiben soll sie der Schriftsteller Sebastian Lukasser, Sohn des Gitarristen Georg Lukasser, den Candoris in den Jazz-Kellern im Wien der Nachkriegsjahre kennengelernt hat. Candoris erzählt von seinem Großvater, der in Wien einen berühmten Kolonialwarenladen betrieb; von seinen seltsamen Verwandten, bei denen er in Göttingen während seines Studiums lebt und die Größen der Naturwissenschaft kennenlernt; und vom Wien der Nachkriegszeit - wo Sebastians Geschichte beginnt, die Geschichte einer Selbstfindung, die sich über die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts zieht. Im Spiegel zweier ungleicher Familien entsteht so ein kluger, reicher, witziger und lebenssatter Generationenroman über unsere Zeit.


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