Nana

Der Roman knüpft inhaltlich unmittelbar an den siebten Roman der "Rougon-Macqaurt"-Reihe "Der Totschläger" an, denn Nana ist die Tochter der Wäscherin Gervaise Macquart und des Trinkers Coupeau. Zola stellt den Verfall der Gesellschaft durch das promiskuitive Treiben der vornehmen Gesellschaft dar, das sich nicht nur auf die eigenen Kreise beschränkt, sondern die Dirnen von der Straße mit einbezieht, deren Verhalten sich von jenem der verheirateten Damen in nichts unterscheidet. Zola zeigt damit nicht nur die Verdorbenheit und Dekadenz seiner Protagonistin, sondern auch die der oberen Gesellschaftsschicht...

Handlungsorte

»Der beste Film ist immer noch der,
der im Kopf des Lesers abläuft.«

Carlos Ruiz Zafón

Buchdetails

Handlungsorte
Paris
Buchdaten
Titel: Nana
AutorIn: Zola, Emile
Kategorie: Roman / Erzählung von 1880
LeserIn: Faun
Eingabe: 20.03.2015
Kurzbeschreibung

Mit dem Werkbeitrag aus Kindlers Literatur Lexikon.
Mit dem Autorenporträt aus dem Metzler Lexikon Weltliteratur.
Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITIK.

Um dem dreckigen Elend der Unterschicht zu entkommen, mischt Nana sich unter die Reichen und Schönen. Sie ist freigiebig mit den Reizen ihres Körpers und deshalb gern gesehener Gast. Zugehörigkeit wird ihr jedoch verweigert. Mit gnadenlosem Blick seziert Émile Zola die Falle des Milieus und die Heuchelei einer dekadenten Luxusgesellschaft, die Nana wie einen Spielball hin- und herwirft.



Dieses Buch wurde 739 mal aufgerufen.
NEU: Like & Share

Buch kaufen?

9783458352198
» zurück zur Ergebnisliste