Der Tangospieler

Der 36jährige Dr. Hans-Peter Dallow wird im Februar 1968 nach 21 Monaten Haft aus dem Leipziger Gefängnis entlassen. Im „Namen des Volkes" war er verurteilt worden, weil er ein studentisches Kabarett auf einem Klavier begleitete. Den angeblich staatsfeindlichen Text zu seinem gespielten Tango kannte er nicht, er war erst kurz vor der Aufführung als Aushilfe engagiert worden. Seinen alten Arbeitsplatz an der Universität findet er besetzt. In seinem Wohnort Leipzig bemüht sich der Historiker vergeblich um Beschäftigung als Kraftfahrer. Doch dann komt dem politisch sehr zurückhaltenden Dallow der Prager Frühling zur Hilfe...

Handlungsorte

»Die weitesten Reisen unternimmt
man mit dem Kopf.«

Joseph Conrad

Buchdetails

Handlungsorte
Leipzig, Hiddensee
Buchdaten
Titel: Der Tangospieler
Kategorie: Roman / Erzählung von 1989
LeserIn: Faun
Eingabe: 07.04.2015
Kurzbeschreibung

Leipzig 1968: Der Historiker Dallow wird nach 21 Monaten Haft aus dem Gefängnis entlassen. Sein Vergehen: Er war als Klavierspieler in einem Studentenkabarett eingesprungen, und der Text, den er mit einem Tango begleiten sollte, hatte Anstoß erregt. »Vergiß die dumme Geschichte«, wird ihm nun geraten. Dallow vergißt nicht, aber er ist gefühllos geworden und wie gelähmt. Selbst das Eingeständnis seiner Umwelt, daß ihm Unrecht geschehen ist, läßt ihn gleichgültig, zumal seine immer dringlicher werdende Suche nach Arbeit erfolglos zu bleiben scheint.



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