Mephisto

Erzählt wird die Geschichte des Schauspielers Hendrik Höfgen (dahinter verbirgt sich Gustav Gründgens) von 1926 an im Hamburger Künstlertheater bis zum Jahre 1936, als dieser es zum gefeierten Star des sogenannten Neuen Reiches gebracht hatte. Höfgen, der sich erst spät während der Zeit des Nationalsozialismus mit den Machthabern arrangierte und so zum Intendanten am Berliner Staatstheater ernannt wurde, flüchtete jedoch zunächst vor seinen zukünftigen Freunden nach Paris, da er Angst vor einer Verfolgung aufgrund seiner „kulturbolschewistischen“ Vergangenheit hatte...

Handlungsorte

»Bücher sind fliegende Teppiche
ins Reich der Phantasie.«

James Daniel

Buchdetails

Handlungsorte
Hamburg, Berlin, Paris
Buchdaten
Titel: Mephisto
Untertitel: Roman einer Karriere
AutorIn: Mann, Klaus
Kategorie: Roman / Erzählung von 1936
LeserIn: Faun
Eingabe: 08.04.2015
Kurzbeschreibung
Der Roman "Mephisto" erzählt die Geschichte des Schauspielers Hendrik Höfgen, von seinen Anfängen im Hamburger Künstlertheater 1926 bis zum Jahr 1936, als Höfgen es zum gefeierten Star des neuen Reiches gebracht hat. Höfgen geht einen Teufelspakt ein und verrät die humanen Werte, für die er einst eintrat. Klaus Manns Buch erschien erstmals 1936 im Amsterdamer Exilverlag Querido. 1966 wurde seine Verbreitung in der Bundesrepublik gerichtlich verboten - ein Verbot, das bis heute nicht aufgehoben wurde! Nachdem Rowohlt das Buch dennoch 1981 veröffentlichte, wurde es zu einem Kultbuch: als exemplarische und höchst lehrreiche Geschichte über Anpassung und Widerstand, Karrieredenken und künstlerische Moral.


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