Der kurze Brief zum langen Abschied

Ein etwa 30-jähriger Schriftsteller reist auf der Suche nach seiner Frau Judith, die sich kurz zuvor von ihm getrennt hat, quer durch die Vereinigten Staaten, von der Ost- zur Westküste. Diese Irr- und Verfolgungsjagd ist gleichzeitig die Reise des Helden zu sich selbst, auf der er verschiedene Stationen seiner Entwicklung durchläuft. Langsam kann er sich von einem Ichbewusstsein, das vor allem von Angst, Entsetzen und Erschrecken bestimmt ist, befreien und gelangt durch das Reisen, durch die Begegnung mit Menschen, durch das Schauen und Lesen zu einem neuen, nicht länger selbstentfremdeten Bewusstsein.

Handlungsorte

»Bücher sind fliegende Teppiche
ins Reich der Phantasie.«

James Daniel

Buchdetails

Handlungsorte
New York, Donora, Indianapolis, Philadelphia, Phoenixville, Columbus, St. Louis, Denver, Tuscon, Salt Lake City, Portland, Estacada, Twin Rocks
Buchdaten
Titel: Der kurze Brief zum langen Abschied
AutorIn: Handke, Peter
Kategorie: Roman / Erzählung von 1972
LeserIn: Faun
Eingabe: 22.06.2015
Kurzbeschreibung
Erste Auflage 8°, illustrierte Englische-Broschur Frankfurt am Main, Suhrkamp Verlag, 1972. 194 (1) Seiten (2) Blatt die Einbandfolierung löst sich teileise, auf dem Vortitel Namenseintrag des Vorbesitzers, auf dem Titel vom Autor signiert. Dieses Buch als Neuansatz in Handkes erzählerischem OEuvre gewertet, wenngleich der Autor auch in diesem Text jene Themen aufnimmt, die bereits in seinen vorangehenden Werken, von `Die Hornissen` (1966) bis zu `Die Angst des Tormanns beim Elfmeter` (1970), von zentraler Bedeutung gewesen sind: die gestörte Wahrnehmungsfährigkeit des Individuums und seine Entfremdung durch Sprache und Gestik. Wilpert/Gühring II 18. KNLL VII,253. KLG B. - Kosch3 VII,260. Peter Handke (* 6. Dezember 1942 in Griffen, Kärnten) ist der bekannteste lebende österreichischer Schriftsteller und Übersetzer.


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