Ein Mord den jeder begeht

"Jeder bekommt seine Kindheit über den Kopf gestülpt wie einen Eimer. Später erst zeigt sich, was darin war. Aber ein ganzes Leben lang rinnt das an uns herunter, da mag einer die Kleider oder auch Kostüme wechseln wie er will." Conrad Castiletz, genannt Kokosch, verbringt seine scheinbar unspektakuläre Kindheit in Wien zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Im Alter von 15 Jahren reist er mit dem Zug nach Deutschland, um seine Tante zu besuchen. Während der Zugfahrt passiert ein schreckliches Unglück, das ihn bis zu seinem Lebensende heimsuchen wird...

Handlungsorte

»Heimat entdeckt man erst in der Fremde.«
Siegfried Lenz

Buchdetails

Handlungsorte
Wien, Baden-Württemberg (allg.), Lauffen am Neckar
Buchdaten
Titel: Ein Mord den jeder begeht
Kategorie: Roman / Erzählung von 1938
LeserIn: Faun
Eingabe: 31.01.2015
Kurzbeschreibung
Louison Veik, die jüngste Tochter des Landgerichtspräsidenten Veik, wird ermordet und ihres kostbaren Schmuckes beraubt. Die Such nach dem Mörder bleibt ergebnislos, der Fall muß zu den Akten gelegt werden. Sie ruhen sieben Jahre lang bis zu jenem Tag, da Conrad Castiletz die Schwester der Ermordeten heiratet. Er sieht zum ersten Mal das Bild der Toten, und eine tiefe und unerklärliche Zuneigung zu ihr überkommt ihn. Er versucht nun, von einem seltsamen Zwang getrieben, das Verbrechen aufzuklären, vernachlässigt dabei seine Frau und gefährdet seine Existenz. Aber er ist bereits so tief in den Bann der Toten geraten, dass der Sinn seines Daseins sich nur erfüllen kann, wenn er den Mörder findet. Die Entdeckung schließlich ist furchtbar ...


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