Gegen den Tag

"Das Biest rast und tobt und galoppiert und grinst und beißt – auch nach Rezensenten; unisono bissen so berühmte wie berüchtigte Scharfrichter wie Michiko Kakutani von der New York Times und Louis Menand vom New Yorker aggressiv zurück. Ich erlaube mir, diesen Würdenträgern zu widersprechen, Kunde zu geben von einer fast einmaligen epischen Leistung, einem Wunderwerk moderner Prosa. Dieses Buch ist ein Gebirge, das kämmt den Himmel, das spießt die Gaukelwolken auf, es hat zu seinen Füßen Geröll, Geäst und Schlamm, und es birgt – manchmal – das Feuer, das dann als glühende Lava emporschießt. Zu erklimmen ist es kaum." Fritz J. Raddatz (ZEIT online)

Handlungsorte

»Reisen ist die harmlosere Form der Utopie.«
Wolfgang Büscher

Buchdetails

Handlungsorte
Chicago, Colorado (State), New York, Hollywood, London, Göttingen, Venedig, Wien, Balkan (allg.), Mexiko (allg.), Paris, Krasnojarsk
Buchdaten
Titel: Gegen den Tag
Kategorie: Roman / Erzählung von 2006
LeserIn: Faun
Eingabe: 06.02.2015
Kurzbeschreibung
Dieser Roman umspannt den Zeitraum zwischen der Weltausstellung in Chicago 1893 und den Jahren kurz nach dem Ersten Weltkrieg; er führt von Colorado über London und Göttingen, Venedig und Wien, den Balkan, Sibirien bis zum Hollywood der Stummfilmära sowie an ein, zwei Orte, die auf keiner Landkarte zu finden sind. Mit schrankenloser Phantasie und mit kauzigem Witz erzählt Thomas Pynchon von Macht, Dynamit und zügelloser Geldgier: «Vielleicht ist dies nicht die Welt, aber mit ein, zwei kleinen Änderungen könnte sie es sein.»
«Das einzige Buch dieser Jahre, das die Welt, wie sie ist, tatsächlich herausfordert.» (Süddeutsche Zeitung)
«Ein Meisterwerk, wie man es als Literaturkritiker vielleicht nur einmal in seinem Leben annoncieren darf … aktueller als hier hat Pynchon nie geschrieben.» (Denis Scheck)
«Sein komischster und zugleich sein zugänglichster Roman.» (The New York Book Review)
«Pynchon lesen ist wie ein Sabbatical von all dem Müll, der uns umgibt.» (Stern)
«Unvergesslich … eines der größten Abenteuer der Gegenwartsliteratur.» (Focus)
«Kaum eine der 1600 Seiten, auf der es nicht poetisch funkeln würde, die nicht von skurrilem Witz durchzogen wäre. Auf Knien möchte man den Übersetzern danken.» (Tagesspiegel)
«Das Opus magnum im bisherigen Schaffen von Thomas Pynchon.» (Neue Zürcher Zeitung)


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