Das Nachsehen
26.03.2008
"Ab jetzt werde ich es sein, der die Städte beschreibt", hatte der Khan gesagt, "und du wirst auf deinen Reisen nachsehen, ob sie existieren." Kaiser Khan zu Marco Polo (entnommen aus Italo Calvino "Die unsichtbaren Städte", Hansa, 2007)

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Bücherlandschaft
15.02.2008
via himmeln
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Ortstöne
24.01.2008
Es wäre doch mal etwas anderes, statt mit dem Photoapparat, mit einem Diktaphon auf Reisen zu gehen und Geräusche aufzunehmen. Schließlich hat jeder Ort zu seiner Zeit einen ganz bestimmten Klang. Bei radio aporee findet man aber mit ein bisschen Glück vertraute Ortstöne.
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Elektrisches Interview
15.01.2008
Der elektrische Reporter war da und hat Fragen gestellt. Die Antworten gibt es hier.
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Bücher sind Schiffe
08.01.2008
„Bücher sind Schiffe, welche die weiten Meere der Zeit durcheilen.” Sir Francis Bacon
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Postkarten als Quelle der Imagination
12.12.2007
Karl May war ein waschechter Gaukler. Er gab vor, direkt aus der Welt von Old Shatterhand und Kara Ben Nemsi zu kommen, die er in seinen Büchern beschrieb. Aber er hatte zum Zeitpunkt des Schreibens keinen der von ihm beschriebenen Schauplätze selbst besucht. Aus zweiter Hand, also in Büchern, Zeitschriften und Zeitungen fand er das nötige Hintergrundwissen für seine Erzählungen. Die Ausstellung „Karl May – Imaginäre Reisen“ im DHM zeigt weitere Quellen der Inspiration, wie Fotographien, Postkarten und Verpackungen mit exotischen Motiven, deren Sammeln gegen Ende des 19. Jahrhunderts als Reiseersatz diente. Sie weckten Neugierde und Sehnsüchte, als das Reisen über Europa hinaus noch teuer, beschwerlich und letztlich nur Wenigen vorbehalten war. Und Karl May war so erfolgreich, weil er diese Gefühle bediente. Heute ist May nicht mehr populär, weil Reisen keine Exklusivität mehr besitzen – höchstens noch für Kinder. Und schon alleine wegen des Photos „Karl May mit kostümierten Gästen in seinem Garten, 1906“ lohnt sich ein Besuch der Ausstellung.
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Klingende Länder
02.12.2007
Beim Silberfuchs-Verlag gibt es Hörreisen - klingende Kulturgeschichten von den Mythen und Sagen bis in die Gegenwart. Ich kenne "Japan hören" und habe mit Interesse den schönen Texten gelauscht. Vielleicht was für das Fest?

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Wir Nordländer
27.11.2007
"Wollen wir Nordländer wirklich verreisen, das heisst, uns von dem Eigensten und Heimlichsten entfernen, so reisen wir gen Süden. Nur dort erhoffen wir blassen, in uns gekehrten Eigenbrödler, uns selber zu begegnen. Fremder unter Fremden." (Aus: Rub Al-Khali von Michael Roes. Übrigens mein nächster Interviewpartner.)
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Seelischer Zustand als Landschaft
18.10.2007
Eine Reflexion von Fernando Pessoa (1888-1935) über die Wechselwirkung zwischen Landschaft & Seele: "Amiel sagte, eine Landschaft sei ein seelischer Zustand, aber dieser Satz ist wie das dürftige Glück eines mittelmäßigen Träumers. Sobald die Landschaft Landschaft ist, hört sie auf, ein seelischer Zustand zu sein." Und weiter: "Richtiger wäre zu sagen, ein seelischer Zustand sei eine Landschaft; dieser Satz hätte den Vorteil, nicht die Lüge einer Theorie zu enthalten, sondern nur die Wahrheit einer Metapher." 
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Rückreisen
17.10.2007
„Das Reisen, das gleichsam eine höhere und ernstere Wissenschaft ist, führt uns zu uns zurück.“ Albert Camus
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